Mozillas Firefox OS im Rampenlicht, Nokia stellt neue Lumias und mehr auf MWC vor

Der Mobile World Congress begann am Montag in Barcelona, ​​als Aussteller ihre neuesten Geräte vorstellten. Der finnische Smartphone-Hersteller Nokia ist eines der Unternehmen dort, das die neuesten mobilen Geräte präsentiert, wie Hayley Tsukayama von The Post berichtet:

Nokia erweitert sein Smartphone-Sortiment um neue Modelle, von denen es hofft, dass es dazu beitragen wird, seine Präsenz in Schwellenländern auf der ganzen Welt auszubauen.

Das Lumia 520 und 720, zwei Windows Phone 8-Geräte, werden weniger kosten als das Flaggschiff 920 des Unternehmens und werden Nokia etwas gegen billige Smartphones mit dem Android-Betriebssystem von Google auf den Markt bringen.

Die 520 und 720 haben keine Verfügbarkeitsdaten in den USA, werden jedoch in Afrika, im asiatisch-pazifischen Raum, in Europa und im Nahen Osten eingeführt.

Das finnische Unternehmen stellte sich vor vier neue Handys auf dem Mobile World Congress in Barcelona am Montag, die sich alle an Kunden richten, die kein Top-Gerät kaufen wollen oder können. Die ebenfalls am Montag angekündigten Nokia 105 und 301 sind Feature-Phones, kommen aber in den auffälligen Bonbonfarben der Lumia-Linie und richten sich an Kunden in Afrika, dem Nahen Osten, Asien und Europa. Die 105 kostet weniger als 20 US-Dollar und die 301 wird knapp 90 US-Dollar kosten. Der 301 richtet sich an Afrika, Asien, den Nahen Osten, Indien, Europa und Lateinamerika.

Für US-Kunden kündigten T-Mobile und Nokia außerdem an, dass sie das Lumia 521 anbieten werden, ein Windows Phone 8-Gerät, das der Mobilfunkanbieter als 'High-End-Funktionen zu einem erschwinglichen Preis' bezeichnet. Die Unternehmen haben jedoch nicht viel über die Spezifikationen, den Preis oder die Verfügbarkeit des Telefons gesagt.



Neben Smartphones haben Unternehmen auch ihre neuen Tablets angekündigt. Am Sonntag, dem Tag vor dem offiziellen Beginn des Mobile World Congress, stellte HP sein 170-Dollar-Slate 7 vor, berichtet VentureBeat.com:

Nach einem Jahr des Wundleckens kehrt HP zu Tabletten zurück. Aber es ist nicht gerade ein triumphaler.

Auf dem Mobile World Congress am Sonntag kündigte das Unternehmen das Slate 7 an, sein neues 7-Zoll-Android-Tablet für 170 US-Dollar.

Im Gegensatz zum 10-Zoll-Touchpad, das auf das iPad ausgerichtet ist, geht es beim Slate 7 darum, Geräten wie dem Nexus 7 und dem Kindle Fire einen Teil des Tablet-Marktes zu entreißen. HP überlässt den Platz für 10-Zoll-Tablets zumindest vorerst Apple.

Die Interna des Slate 7 sind anständig, aber wenig inspirierend: Dual-Core-ARM-A9-Prozessor, 1024 x 600 FFS+-Display, 16 GB RAM und 8 GB Speicher. Es kommt auch mit einem Paar Kameras und Beats Audio. Wie gesagt: Es ist anständig, aber kein Blockbuster.

Was mobile Betriebssysteme angeht, sieht es so aus, als ob Mozilla einen guten Start hingelegt hat, berichtet VentureBeat.com:

Auf dem Mobile World Congress konkretisierte das Unternehmen seine Vision für Firefox OS, das stark auf Schwellenländer abzielt.

Die frühzeitige Unterstützung für den Aufwand sieht sowohl auf der Hardware- als auch auf der Anbieterseite besonders stark aus. Mozilla sagt, dass es mit ZTE, Alcatel, Huawei und LG für die erste Runde von Telefonen zusammenarbeitet, von denen einige bis zum zweiten Quartal dieses Jahres eintreffen werden.

Firefox OS wird auch auf Betreiberseite ziemlich gut vertreten sein. Große Namen wie die Deutsche Telekom, Japans KDDI und Telefonica sind alle entschlossen, Firefox-Smartphones auf den Markt zu bringen. Mozilla sagt, dass 18 Netzbetreiber an Bord sind, was für ein neues Betriebssystem mit einer nicht vorhandenen Erfolgsbilanz eine ziemlich bedeutende Leistung ist.