Facebook-Börsengang: Top 10 Überraschungen

Es gibt eine Menge Informationen in Facebooks Einreichung für seinen Börsengang am Mittwoch. Einiges davon entsprach ziemlich genau dem, was die Leute erwartet hatten – ist Facebook besorgt über die Datenschutzgesetze? Auf keinen Fall. – während es andere Teile der Akte gab, die uns alle auf den Kopf stellten.

Hier sind die Top 10 Überraschungen, die aus der Facebook-Einreichung hervorgehen:

Wie viele Benutzer?: Facebook hat jetzt 845 Millionen Nutzer – 45 Millionen mehr als das Unternehmen im September meldete – und 483 Millionen täglich aktive Nutzer. Diese Nutzer generieren täglich 2,7 Milliarden US-Dollar Likes und Kommentare, von denen viele etwa die 250 Millionen Fotos sind, die jeden Tag hochgeladen werden.

Wie viele Beziehungen?: Facebook hat erstaunliche 100 Milliarden Beziehungen auf seiner Website – eine für jeden Dollar der höchsten Schätzung seiner Bewertung.

Wie viel verdienen sie?: Das Unternehmen erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 3,7 Milliarden US-Dollar und einen Gewinn von 1 Milliarde US-Dollar. Ein weiterer interessanter Hinweis: Basierend auf den eigenen Einnahmen und Benutzerdaten von Facebook ist jeder monatliche Benutzer der Website etwa 4,62 US-Dollar wert.

Sicherheitsdetail von Zuckerberg: Zuckerberg verfügt über ein „umfassendes Sicherheitsprogramm“, das das Sicherheitspersonal und die Installation eines Sicherheitssystems in seinem Haus umfasst. Die Sicherheitskosten sind in seiner Gesamtvergütung enthalten.



Pläne für die Weltherrschaft: War nur Spaß. Aber wirklich. Facebook wirft ein hungriges Auge ins Ausland und mehr und mehr seiner Einnahmen kommen aus ausländischen Quellen. Facebook ist in 70 verschiedenen Sprachen verfügbar und schaut sich einige der heißesten globalen Märkte genau an: Brasilien, Indien und China. China weist, wie Sarah Halzack von The Washington Post berichtete, seine eigenen Komplikationen auf, könnte dem Unternehmen jedoch helfen, das gewünschte Wachstum zu erzielen.

Das Unternehmen möchte auch in Ländern vordringen, in denen Facebook einem härteren Wettbewerb in sozialen Netzwerken ausgesetzt ist, wie Russland und Japan.

Wachstum: Die Tage des schnellsten Wachstums von Facebook – zumindest in den USA – scheinen dahinter zu liegen. Das Nutzerwachstum in den USA bleibt hinter dem Rest der Welt zurück, wahrscheinlich weil das Unternehmen bereits einen so hohen Prozentsatz des amerikanischen Marktes durchdrungen hat.

Handy, Mobiltelefon: Eine große Überraschung in der Einreichung von Facebook war, dass das Unternehmen anscheinend ein Problem mit dem Handy hat. Das Unternehmen hat jetzt keine Display-Anzeigen auf seinen mobilen Produkten und sagte, dass es befürchtet, dass der Trend zu Mobilgeräten seinem Endergebnis wirklich schaden könnte. Wenn das Unternehmen einen cleveren, unaufdringlichen Weg findet, alle seine Daten für das mobile Marketing zu nutzen, wird das eine große Sache. Die Kontrolle über die Anzeigen ist jedoch ein Problem – Facebook stellt kein eigenes Telefon her, hat keinen eigenen Mobilfunkanbieter oder ein eigenes Betriebssystem, was sich alle darauf auswirken könnte, wie das Unternehmen Anzeigen schalten darf.

Sheryl Sandberg: Der Verlust der Chief Operating Officer Sheryl Sandberg wurde in den IPO-Papieren als Risikofaktor aufgeführt, eine überraschende, wenn nicht schockierende Erwähnung für die ehemalige Google-Führungskraft, die zu einem sehr wichtigen Teil des sozialen Netzwerks geworden ist. Es gab Spekulationen, dass Sandberg, der einen Hintergrund als DC-Insider hat, in Betracht ziehen könnte, in die Politik zu gehen.

Die Nachfolgeregelung von Zuckerberg: In einer Bestimmung, die heute im Internet zu vielen Lizenzgebührenwitzen geführt hat, enthüllte die S-1-Einreichung, dass Zuckerberg in der Lage sein wird, jemanden zu ernennen, der seine kontrollierenden Anteile übernimmt.

Aus der Akte: „Für den Fall, dass Herr Zuckerberg unser Unternehmen zum Zeitpunkt seines Todes kontrolliert, kann die Kontrolle auf eine natürliche oder juristische Person übertragen werden, die er als seinen Nachfolger bestimmt. Als Vorstandsmitglied und leitender Angestellter schuldet Herr Zuckerberg unseren Aktionären eine treuhänderische Pflicht und muss in gutem Glauben in einer Weise handeln, die seiner Ansicht nach im besten Interesse unserer Aktionäre ist.“

Zynga, Zynga, Zynga: In seiner S-1-Anmeldung gab das Unternehmen bekannt, dass seine Partnerschaft mit Zynga 12 Prozent seines Gesamtumsatzes ausmacht – ein sehr überraschender Betrag für ein einzelnes Unternehmen.

Das sind rund 445 Millionen US-Dollar des Umsatzes des Unternehmens im Jahr 2011. Das Geld stammt aus der Kürzung, die Facebook durch Zyngas In-Game-Käufe und Werbung erhält.

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